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    Hört auf, eure alten Prozesse zu dokumentieren.

    Warum detaillierte Ist-Aufnahmen in SAP S/4HANA Cloud-Projekten mehr schaden als nützen — und was stattdessen funktioniert.
  • Run the Standard
  • Hört auf, eure alten Prozesse zu dokumentieren.
  • 8. April 2026 durch
    Soner Boga

    Viele Unternehmen starten ein SAP S/4HANA Cloud Public Edition-Projekt mit dem, was sie kennen: einer detaillierten Ist-Aufnahme. Wochenlange Workshops. Dutzende Interviews. Am Ende stehen Prozesslandkarten mit hunderten Swimlanes — und niemand nutzt sie.

    Das ist kein Zufall. Es ist ein Denkfehler.

    Der zukünftige Prozess wird nicht aus der Vergangenheit abgeleitet. Er ergibt sich aus den Best Practices der SAP-Lösung. Wer das versteht, spart sich Monate an Analyseparalyse.

    Das Grundproblem: falsche Richtung

    In klassischen ERP-Projekten war es sinnvoll, den Ist-Zustand genau zu kennen — weil das System anschließend an die bestehenden Prozesse angepasst wurde. Die SAP S/4HANA Cloud, Public Edition dreht diese Logik um: Das System gibt den Prozess vor. Nicht umgekehrt.

    Wer trotzdem mit einer umfangreichen Ist-Analyse startet, investiert Zeit und Budget in etwas, das am Ende keine Entscheidung beeinflusst. Denn die zentrale Frage lautet nicht „Wie machen wir es heute?", sondern: „Wo weicht unser Bedarf vom SAP-Standard ab — und ist das wirklich nötig?"

    ZWEI ANSÄTZE — EIN ENTSCHEIDENDER UNTERSCHIED KLASSISCHER ANSATZ Ist-Aufnahme (Wochen/Monate) Soll-Konzeption (auf Basis Ist) Anpassung (System an Prozess) Teuer. Langsam. PUBLIC CLOUD-ANSATZ (FIT-TO-STANDARD) Best Practices prüfen (SAP-Standard kennen) Fit-Gap-Analyse (Delta zum Standard) Schnell. Fokussiert. Ergebnisorientiert. Der Startpunkt entscheidet über den gesamten Projektverlauf.

    Klassische ERP-Logik vs. Public Cloud-Logik — der Startpunkt macht den Unterschied.

    Die Informationen liegen offen auf dem Tisch

    SAP stellt alle relevanten Best-Practice-Prozesse transparent und kostenlos zur Verfügung. Über den SAP Best Practices Explorer* oder den SAP Signavio Process Navigator* kann jedes Unternehmen vorab einsehen, welche standardisierten Prozesse SAP in der Public Cloud bietet — inklusive Prozessketten, Rollen, Konfigurationsanleitungen und Testszenarien.

    Anstatt also alte Strukturen mühsam zu dokumentieren, lohnt es sich, zielgerichtet zu prüfen: Wie sieht der SAP-Standard aus? Und wo weicht der eigene Bedarf wirklich davon ab?

    1

    SAP-Standard verstehen

    Best Practices Explorer und Signavio Process Navigator durcharbeiten. Verstehen, was SAP für Ihren Scope out-of-the-box liefert.

    2

    Fit-Gap identifizieren

    Gezielt prüfen: Wo passt der Standard? Wo gibt es ein echtes Delta — nicht ein gefühltes, sondern ein geschäftskritisches?

    3

    Gaps bewerten und entscheiden

    Für jedes Gap: Prozess anpassen oder Erweiterung über die SAP BTP bauen? Die Antwort ist fast immer: Prozess anpassen. Clean Core ist keine Option — es ist die Regel.

    Standardisierung ist keine Einschränkung

    Einer der hartnäckigsten Widerstände in Public Cloud-Projekten lautet: „Aber wir sind anders." Oft stimmt das — aber seltener als man denkt. Prozesse wie Buchhaltung, Beschaffung, Lagerverwaltung oder Auftragsabwicklung sind keine Differenzierungsmerkmale. Sie laufen in jedem Unternehmen grundsätzlich ähnlich ab.

    Standardisieren

    Commodity-Prozesse gehören in den Standard

    Buchhaltung, Beschaffung, Lagerverwaltung, Personalabrechnung — kein Kunde kauft bei Ihnen, weil Ihre Kreditorenbuchhaltung anders läuft. Diese Prozesse am SAP-Standard auszurichten spart Zeit, Geld und Komplexität.

    Differenzieren

    Wettbewerbsvorteile entstehen oberhalb des ERP

    Kundenerlebnisse, intelligente Datennutzung, innovative Services und Geschäftsmodelle — hier entsteht echter Mehrwert. Nicht in einem individuell angepassten ERP-System.

    Wettbewerbsvorteile entstehen nicht durch ein individuell angepasstes ERP. Sie entstehen durch intelligente Datennutzung, innovative Geschäftsmodelle und exzellenten Service. Das ERP ist die Grundlage — der Standardmotor, der zuverlässig läuft. Die Differenzierung passiert darüber.

    WO STANDARDISIERUNG HINGEHÖRT — UND WO NICHT SAP-Standard — Fit-to-Standard Buchhaltung · Beschaffung · Lager · Aufträge · Personalabrechnung Differenzierung — Ihr Wettbewerbsvorteil Daten & Analytics Kundenerlebnisse Innovative Services Der Standard ist das Fundament. Die Differenzierung baut darauf auf.

    SAP-Standard als Fundament — Differenzierung durch Daten, Services und Kundenerlebnisse.

    Wer alte Strukturen in den Standard presst, zahlt Lehrgeld

    In der Praxis sehen wir es immer wieder: Unternehmen, die versuchen, ihre gewachsenen Prozesse 1:1 in die Public Cloud zu übertragen. Das funktioniert nicht — oder nur mit erheblichem Aufwand, der den eigentlichen Vorteil der SAP S/4HANA Cloud zunichtemacht.

    Die Public Cloud ist kein On-Premise-System in der Wolke. Sie ist ein anderes Betriebsmodell. SAP gibt den Release-Zyklus vor. Modifikationen sind nicht vorgesehen. Erweiterungen laufen über die SAP Business Technology Platform (BTP) — Clean Core ist kein Buzzword, sondern Voraussetzung.

    Erfolgreich sind diejenigen, die ihre Organisation auf die neuen Möglichkeiten ausrichten — nicht diejenigen, die die alten Möglichkeiten in ein neues System pressen.

    Das bedeutet konkret: Change Management beginnt vor dem Projekt, nicht mittendrin. Die Frage „Können wir das auch so machen wie bisher?" muss ehrlich beantwortet werden. Und die ehrliche Antwort ist meistens: Ja, aber Sie sollten es nicht.

    Unser Ansatz bei X4PC

    Wir starten nicht mit der Vergangenheit. Wir starten mit dem SAP-Standard, verstehen gemeinsam mit unseren Kunden die Best Practices und arbeiten dann gezielt die echten Gaps heraus. Kein Workshop-Marathon, keine Pseudo-Dokumentation. Fit-to-Standard ist keine Einschränkung — es ist die klügste Entscheidung, die Sie in einem Public Cloud-Projekt treffen können.

    Was heißt das für Ihr nächstes SAP-Projekt?

    ✓

    Ist-Aufnahme radikal kürzen

    Nicht komplett streichen — aber auf die Bereiche fokussieren, in denen Sie echte Differenzierung vermuten. Den Rest gibt der SAP-Standard vor.

    ✓

    In SAP-Standard-Know-how investieren

    Ihr Projektteam muss die SAP Best Practices kennen, bevor es Workshops mit Fachabteilungen plant. Sonst diskutieren Sie über Prozesse, die es im Standard gar nicht mehr gibt.

    ✓

    Die Differenzierungsfrage stellen

    Fragen Sie nicht „Was machen wir anders?", sondern „Was davon ist wirklich ein Wettbewerbsvorteil?" — und seien Sie ehrlich bei der Antwort.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum ist eine detaillierte Ist-Prozessanalyse in SAP Public Cloud-Projekten nicht sinnvoll?
    In SAP S/4HANA Cloud Public Edition-Projekten gibt das System den Prozess vor — nicht umgekehrt. Der zukünftige Prozess wird aus den SAP Best Practices abgeleitet, nicht aus dem Ist-Zustand. Eine umfangreiche Ist-Aufnahme bindet Budget und Zeit, ohne die Entscheidung über den Soll-Prozess zu beeinflussen.
    Was ist Fit-to-Standard und warum ist es wichtig?
    Fit-to-Standard bedeutet, die eigenen Geschäftsprozesse an den SAP-Standard anzupassen — statt das System an bestehende Prozesse. In der Public Cloud ist dies entscheidend, weil Modifikationen am System nicht vorgesehen sind. Erweiterungen laufen ausschließlich über die SAP Business Technology Platform (BTP) — das sogenannte Clean Core-Prinzip.
    Wo finde ich die SAP Best-Practice-Prozesse?
    SAP stellt alle Best-Practice-Prozesse kostenlos zur Verfügung. Über den SAP Best Practices Explorer und den SAP Signavio Process Navigator können Sie vorab einsehen, welche standardisierten Prozesse verfügbar sind — inklusive Prozessketten, Rollen und Konfigurationsanleitungen.
    Brauche ich gar keine Ist-Analyse für ein SAP Public Cloud-Projekt?
    Eine grobe Kenntnis der bestehenden Prozesslandschaft ist hilfreich, aber eine detaillierte Dokumentation jedes Ist-Prozesses ist nicht nötig. Stattdessen empfiehlt sich eine Fit-Gap-Analyse: Den SAP-Standard verstehen, gezielt prüfen wo echte geschäftskritische Abweichungen bestehen, und dann entscheiden ob der Prozess angepasst oder eine Erweiterung über BTP gebaut wird.
    Was unterscheidet die SAP S/4HANA Cloud Public Edition von On-Premise?
    Die Public Cloud ist ein anderes Betriebsmodell: SAP gibt den Release-Zyklus vor, Modifikationen sind nicht möglich, und Erweiterungen laufen ausschließlich über die BTP (Clean Core). Im Gegensatz zu On-Premise wird das System nicht an bestehende Prozesse angepasst — stattdessen orientieren sich die Prozesse am SAP-Standard.

    Soner Boga

    Geschäftsführer, Experts for Public Cloud GmbH

    Soner berät Unternehmen bei der Einführung von SAP S/4HANA Cloud, Public Edition — mit Fokus auf Fit-to-Standard, SAP Activate und pragmatischem Projektmanagement. Als Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Bremen verbindet er akademische Tiefe mit Praxiserfahrung aus mittelständischen ERP-Transformationen.

    Bereit für einen anderen Ansatz?

    Wir helfen Unternehmen, SAP S/4HANA Cloud so umzusetzen, wie es gedacht war — ohne Umwege.

    Gespräch vereinbaren

    * SAP Best Practices Explorer — Kostenfreier Zugang zu allen standardisierten Prozessketten der SAP S/4HANA Cloud.

    * SAP Signavio Process Navigator — Interaktive Visualisierung der SAP Best-Practice-Prozesse inkl. Rollen, Aktivitäten und Konfiguration.


    # Fit-to-Standard
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